
Neurologische Untersuchung
Die Grundlage jeder neurologischen Diagnose. Wir prüfen unter anderem Hirnnerven, Reflexe, Kraft, Gefühl, Koordination und Gang und grenzen so ein, ob und wo das Nervensystem betroffen ist.
PraxisNiederfeldstraße 45, 68199 Mannheim Terminenach Vereinbarung
Doppler- und Duplexsonographie in der Privatpraxis von Assoc. Prof. (TR) Dr. med. Mehmet Yücel, Facharzt für Neurologie
Der Ultraschall zeigt schmerzfrei und ohne Strahlung, ob sich in den Halsschlagadern Ablagerungen gebildet haben und wie stark ein Gefäß dadurch verengt ist. Sinnvoll ist er, wenn es einen konkreten Anlass gibt, etwa die Kontrolle einer bekannten Verengung oder die Nachsorge nach einer Durchblutungsstörung des Gehirns. Für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler, ohne Überweisung.
in der Neurologie tätig, in der Türkei und in Deutschland
Fachpublikationen, u. a. in Movement Disorders und Clinical Neurophysiology
Untersuchungsverfahren direkt vor Ort: EMG, NLG und Ultraschall
Sprachen in der Sprechstunde: Deutsch und Türkisch

Kurz erklärt
Bei der Doppler- und Duplexsonographie werden die Arterien am Hals, die das Gehirn mit Blut versorgen, mit Ultraschall untersucht. Das Schnittbild zeigt die Gefäßwand und Ablagerungen, sogenannte Plaques; der Doppler misst, wie schnell das Blut fließt. Daraus ergibt sich, ob und wie stark ein Gefäß verengt ist. Die Untersuchung ist schmerzfrei und kommt ohne Strahlung aus.
Doppler und Duplex
Misst allein die Geschwindigkeit des Blutflusses, ohne Bild der Gefäßwand.
Verbindet das Schnittbild der Gefäßwand mit der Messung des Blutflusses.
Stellt den Blutfluss zusätzlich farbig im Bild dar; die Leitlinie empfiehlt dieses Verfahren bei Verdacht auf eine Verengung.
Untersucht werden auf beiden Seiten die gemeinsame, die innere und die äußere Halsschlagader, bei Bedarf auch die Wirbelarterien.
Wann sinnvoll
Zur regelmäßigen Kontrolle einer bekannten Verengung
Zur Nachsorge nach einer vorübergehenden Durchblutungsstörung des Gehirns (TIA), einem Schlaganfall oder einer vorübergehenden Erblindung eines Auges
Nach einer Operation oder Stentbehandlung an der Halsschlagader
Bei mehreren Gefäßrisikofaktoren, wenn das Ergebnis die Behandlung verändern würde
Das gilt auch, wenn die Beschwerden nach wenigen Minuten wieder verschwinden. Die akute Abklärung gehört in eine Klinik mit Schlaganfalleinheit; der Ultraschall in der Praxis ersetzt sie nicht. Liegen solche Beschwerden erst wenige Tage zurück und wurden sie noch nicht in einer Klinik abgeklärt, warten Sie bitte nicht auf einen Praxistermin, sondern lassen Sie sich umgehend in einer Klinik mit Schlaganfalleinheit untersuchen.
Vorsorge ohne Beschwerden
Für Menschen ohne Beschwerden empfehlen die Leitlinien keinen allgemeinen Ultraschall der Halsschlagader als Vorsorge.
Bedeutsame Verengungen sind ohne Beschwerden selten, und nicht jeder auffällige Befund hat Folgen. Eine Untersuchung ohne Anlass kann deshalb unnötig beunruhigen und weitere Untersuchungen oder Eingriffe nach sich ziehen, die selbst Risiken haben.
Sinnvoll sein kann der Ultraschall bei mehreren Gefäßrisikofaktoren, etwa Bluthochdruck, Diabetes, erhöhten Blutfetten oder Rauchen, oder bei einer bekannten Gefäßerkrankung an anderer Stelle. Voraussetzung ist, dass das Ergebnis die Behandlung verändern würde, zum Beispiel die Einstellung von Blutdruck und Cholesterin. Ob das bei Ihnen zutrifft, besprechen wir vor der Untersuchung.
Ablauf

Schritt 1
Wir fragen nach dem Anlass, nach Beschwerden, Gefäßrisikofaktoren und früheren Befunden. Bringen Sie Vorbefunde und Arztbriefe mit, besonders frühere Ultraschall- oder Operationsberichte.
Schritt 2
Sie liegen entspannt auf dem Rücken, den Kopf leicht zur Seite gedreht. Tragen Sie am besten Kleidung, die den Hals frei lässt, und legen Sie Halsketten ab.
Schritt 3
Mit etwas Gel wird der Schallkopf auf die Haut am Hals gesetzt. Beide Seiten werden im Längs- und Querschnitt untersucht und der Blutfluss gemessen. Die Untersuchung ist schmerzfrei; eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.
Schritt 4
In der Regel etwa 15 bis 30 Minuten.
Schritt 5
Die Bilder werden schon während der Untersuchung beurteilt. Anschließend besprechen wir das Ergebnis und, wenn nötig, die nächsten Schritte.
Befund
Ablagerungen in der Gefäßwand. Der Befund beschreibt ihre Lage, Größe und Beschaffenheit. Kalkhaltige Anteile erscheinen im Bild hell; eine „Verkalkung“ allein sagt noch nichts darüber, wie stark das Gefäß verengt ist.
angegeben in Prozent, nach dem international üblichen NASCET-Standard, meist in Zehnerschritten.
die gemessenen Geschwindigkeiten, aus denen sich, zusammen mit dem Bild, der Grad der Verengung ableitet.
die Dicke der inneren Gefäßwandschichten. Um das persönliche Herz-Kreislauf-Risiko vorherzusagen, eignet sie sich nach heutigem Stand nicht; aussagekräftiger sind Plaques und Verengungen.
Bei Verengung
Blutdruck, Blutfette und Blutzucker gut einstellen, nicht rauchen, sich regelmäßig bewegen. Häufig gehören Cholesterinsenker und Medikamente gegen das Verklumpen der Blutplättchen dazu.
Eine bekannte Verengung wird in der Regel alle sechs bis zwölf Monate mit Ultraschall kontrolliert.
Hat eine Verengung von mindestens 50 Prozent bereits Beschwerden verursacht, etwa eine TIA, wird umgehend geprüft, ob eine Operation infrage kommt; nach der Leitlinie soll sie innerhalb von zwei Wochen nach dem Ereignis erfolgen. Wir stellen Sie dafür ohne Verzögerung in einer Gefäßchirurgie vor.
Bei höhergradigen Verengungen ohne Beschwerden wird individuell abgewogen, ob zusätzlich zu Medikamenten eine Operation oder ein Stent sinnvoll ist. Die Empfehlungen dazu werden derzeit überarbeitet; wir besprechen mit Ihnen den aktuellen Stand.
Ob eine Verengung bereits Beschwerden verursacht hat, ist für die Behandlung entscheidend. Nach der Leitlinie sollte diese Unterscheidung durch einen in der Schlaganfalldiagnostik erfahrenen Neurologen erfolgen, auf Grundlage eines ausführlichen Gesprächs und der neurologischen Untersuchung.
Arzt
Assoc. Prof. (TR) Dr. med. Mehmet Yücel ist Facharzt für Neurologie und seit 2005 neurologisch tätig, in der Türkei und in Deutschland. Als Oberarzt an der Gülhane Militärmedizinischen Akademie in Ankara betreute er unter anderem Menschen nach einem Schlaganfall. Als Mitautor war er an einer Studie zur Regulation der Hirndurchblutung bei Schlafapnoe beteiligt (Sleep Medicine, 2017). Den Befund erklärt er Ihnen verständlich, auf Deutsch oder auf Türkisch.
Abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), und zwar nach den Leistungen, die tatsächlich erbracht werden – in der Regel Beratung, Untersuchung und Ultraschall. Einen Pauschalpreis gibt es deshalb nicht.
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen erstatten medizinisch notwendige Untersuchungen je nach Tarif beziehungsweise Beihilfevorschrift. Ein Ultraschall ohne medizinischen Anlass ist dagegen eine Wunschleistung und wird in der Regel nicht erstattet.
Selbstzahler erhalten vorab eine schriftliche Information über die voraussichtlichen Kosten.
Eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht möglich.
Diagnostik

Die Grundlage jeder neurologischen Diagnose. Wir prüfen unter anderem Hirnnerven, Reflexe, Kraft, Gefühl, Koordination und Gang und grenzen so ein, ob und wo das Nervensystem betroffen ist.
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Eine feine Nadelelektrode misst die elektrische Aktivität einzelner Muskeln in Ruhe und bei Anspannung. Das Muster gibt Hinweise darauf, ob eine Schwäche vom Muskel selbst ausgeht oder von den Nerven, die ihn versorgen.
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Schwache Stromimpulse reizen einen Nerv über die Haut; Oberflächenelektroden zeichnen auf, wie schnell und wie kräftig er das Signal weiterleitet. Das gibt Hinweise darauf, ob ein Nerv geschädigt ist, an welcher Stelle und in welcher Form.
Mehr erfahrenDen Ultraschall der Halsschlagadern führen unter anderem Neurologen, Gefäßmediziner (Angiologen), Gefäßchirurgen und Radiologen durch. Ob eine Verengung bereits Beschwerden verursacht hat, ist für die Behandlung entscheidend; nach der Leitlinie sollte das ein in der Schlaganfalldiagnostik erfahrener Neurologe beurteilen. In unserer Praxis untersucht Assoc. Prof. (TR) Dr. med. Mehmet Yücel, Facharzt für Neurologie, selbst.
Oft gar nicht: Eine Verengung verursacht lange keine Beschwerden. Erste Zeichen können eine plötzliche Lähmung oder Taubheit einer Körperseite, Sprachstörungen oder eine vorübergehende Erblindung eines Auges sein. Dann wählen Sie sofort den Notruf 112, auch wenn die Beschwerden wieder abklingen.
Nein. Sie liegen entspannt, der Schallkopf wird mit etwas Gel auf den Hals gesetzt. Die Untersuchung ist schmerzfrei, ohne Strahlung und dauert in der Regel etwa 15 bis 30 Minuten; eine Vorbereitung ist nicht nötig.
Als allgemeine Vorsorge empfehlen die Leitlinien das nicht. Sinnvoll sein kann der Ultraschall bei mehreren Gefäßrisikofaktoren oder einer bekannten Gefäßerkrankung an anderer Stelle, vorausgesetzt, das Ergebnis würde die Behandlung verändern. Das besprechen wir vorher gemeinsam.
Sie beschreibt die Dicke der inneren Schichten der Gefäßwand. Um das persönliche Herz-Kreislauf-Risiko vorherzusagen, eignet sie sich nach heutigem Stand nicht; aussagekräftiger sind Plaques und Verengungen.
In der Regel alle sechs bis zwölf Monate. Nach einer Operation oder Stentbehandlung sind Kontrollen kurz nach dem Eingriff, nach sechs Monaten und danach jährlich üblich.
Entscheidend ist die Behandlung der Risikofaktoren: Blutdruck, Blutfette und Blutzucker gut einstellen, nicht rauchen und sich regelmäßig bewegen, oft ergänzt durch Medikamente wie Cholesterinsenker. Ziel ist, das Fortschreiten der Ablagerungen und das Schlaganfallrisiko zu verringern.
Sie möchten eine bekannte Verengung kontrollieren lassen oder haben nach einer bereits abgeklärten Durchblutungsstörung des Gehirns Fragen zur Nachsorge? Vereinbaren Sie einen Termin telefonisch oder per E-Mail, eine Überweisung brauchen Sie nicht. Das Gespräch ist auf Deutsch und auf Türkisch möglich.
MY Neurologie – Privatpraxis für NeurologieDie Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Beratung oder Behandlung. Ob eine Untersuchung für Sie sinnvoll ist, wird individuell im persönlichen Gespräch beurteilt.
Medizinisch verantwortlich: Assoc. Prof. (TR) Dr. med. Mehmet Yücel, Facharzt für NeurologieLetzte Aktualisierung: 29.09.2026